EuGH: Grunderwerbsteuerbefreiung für konzerninterne Umwandlungen (§ 6a GrEStG) keine unzulässige Beihilfe
11. Januar 2019

Der EuGH (Urteil v. 19.12.2018 – C-374/17) hält die Regelung des § 6a GrEStG wegen fehlender Selektivität nicht für eine unionsrechtlich verbotene Beihilfe.
Somit ist die Steuerbefreiung grundsätzlich auf konzerninterne Umwandlungen und andere Erwerbsvorgänge auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage anwendbar.
Für bereits verwirklichte Transaktionen besteht kein europarechtliches Risiko mehr und für zukünftige Transaktionen kann § 6a GrEStG wieder genutzt werden.

 10.01.2019 I Steffen Rapp

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