Neue Wertgrenzen für die sogenannten „Geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG)“
07. Juli 2017

Im Rahmen des „Gesetzes gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ wurden durch die Bundesregierung die Wertgrenzen des § 6 Abs. 2 EStG für die sogenannten „geringwertigen Wirtschaftsgüter“ geändert.
Danach ist der Sofortabzug der Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. des Einlagewertes von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens möglich, wenn diese EUR 800,00 netto (bisher EUR 410,00) nicht übersteigen
Ebenfalls wird der Einstiegswert für die sogenannte Poolabschreibung auf EUR 250,00 netto (bisher EUR 150,00) angehoben. Damit können in diesem Falle Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter EUR 250,00 sofort als Betriebsausgabe abgezogen werden.

Die neuen Wertgrenzen sollen erstmals für Wirtschaftsgüter gelten, die nach dem 31.12.2017 angeschafft, hergestellt oder in ein Betriebsvermögen eingelegt werden.

07.07.2017 I Raphael Faller

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